Haeufige Fragen

Copywriter Ausbildung: Was genau ist das?

Copywriter schreiben "Copy". Das bezeichnet in der Werbesprache Texte, die die Meinung eines Adressaten beeinflussen sollen. Die Copy soll Sympathie für ein Produkt, eine Partei oder eine Dienstleistung erzeugen und in den meisten Fällen den Verkauf von etwas fördern. Im deutschen Sprachraum heissen Copywriter einfach «Texter» oder «Werbetexter» 

Solche Texte kommen in vielen verschiedenen Formen vor: Im Direktmarketing (Ein neues Restaurant stellt sich vor und offeriert einen Coupon für ein Gratis-Dessert), auf Plakaten, Flyern oder Webseiten, in Radiospots, Werbefilmen oder Newslettern.

Copywriter Ausbildung: Wohin geht die Reise?

Viele Copywriter arbeiten in Werbeagenturen und PR-Büros, die für Ihre Kunden vielfältige  Kommunikationsmittel entwerfen. Grössere Unternehmen, Organisationen, Verbände , Behörden oder Stiftungen haben auch eigene Kommunikationsabteilungen, die solche Texte erstellen und/oder mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten. Wer sich um eine solche Stelle bemüht, hat bessere Chancen mit einer anerkannten Copywriter Ausbildung.

Darauf sollten Sie achten.

Eine gute Copywriter Ausbildung darf Ihnen nicht nur das Schreiben vermitteln. Sie muss Ihnen auch helfen, kreative Ideen zu entwickeln und schlüssige Konzepte zu entwerfen. Denn der Text ist erst das letzte Glied in einer Kette von Tätigkeiten. Ideal ist es, wenn Sie diese Fähigkeiten von erfahrenen Werbeprofis lernen, die seit vielen Jahren genau die Aufgaben lösen, auf die Sie sich vorbereiten. Verlangen Sie daher die Profile der Dozentinnen und Dozenten. Sind das Leute, denen Sie einen wichtigen Werbeauftrag geben würden? Nur wenn Sie dazu überzeugens «Ja» sagen können, sind die Dozenten gut genug.

Haeufige Fragen

Die Texter Ausbildung: Was heisst «Königsdisziplin des Schreibens»?

Die Texterei ist die Königsdisziplin des Schreibens. Eine Texter-Ausbildung muss daher mehr als die üblichen Regeln guten Schreibstils vermitteln. Guter Schreibstil kommt in der Texter-Ausbildung erst als letzte Zutat in den Kuchen. Der Umsetzung eines Textes müssen zwei entscheidende Schritte vorausgehen: Eine zündende Idee und ein schlüssiges Konzept.

In der Texter-Ausbildung geht es um den Dreiklang Idee – Konzept – Text

Gute Werbetexte sind raffiniert bebaut. Sie sagen nicht einfach: «Bei Ebay können Sie an Auktionen teilnehmen und günstig einkaufen.», sondern «3... 2... 1... Meins!». Der Auftrag an den Texter war vielleicht: «Sag den Leuten, dass sie in unseren Auktionen günstig einkaufen können. Es soll aber lässig klingen und die Spannung, die beim Bieten aufkommt, soll auch irgendwie mit hinein.» Der Slogan, der am Ende herauskam, führt all diese Bedeutungen mit, ist aber viel schlanker und raffinierter als der Satz im Auftrag.

Am Anfang mag die Idee gestanden haben, die Atmosphäre einer Auktion zu beschreiben: Da fällt einem sogleich der Hammer ein und das Herunterzählen nach den Geboten. Aus solchen Ideen entstehen dann Konzepte für Plakate, Flyer, Inserate oder Webseiten. Und schliesslich wird dann jemand anfangen, Texte zu schreiben. Vielleicht hat es begonnen mit «Ebay, das ist der Hammer!» oder «3... 2... 1... gekauft!». Und schliesslich schrieb eine(r) «3... 2... 1... Meins». Da wurde es still im Raum und alle wussten: «Das ist es. Jetzt bloss die Finger davon lassen.»

Jetzt wissen Sie, warum die Texter-Ausbildung der Schreibszene so viel Zeit für den Dreiklang Idee, Konzept, Text verwendet.

Übrigens: Wenn Sie gerne das Schreiben zum Beruf machen möchten, aber Werbung nicht Ihr Ding ist, sollten Sie sich mal mit unserer Online-Redakteur Ausbildung beschäftigen.

Haeufige Fragen

Der Texter Lehrgang der Schreibszene: alles drin, was es braucht

Gute Texter müssen aus einem Briefing (zum Beispiel: «Unsere Autos sollen als technologisch führend wahrgenommen werden; als gute Beispiele deutscher Ingenieurskunst.») einen Text machen, den so noch nie jemand gelesen hat und der eine zündende Idee treffend auf den Punkt bringt. «Vorsprung durch Technik» heisst das dann zum Beispiel bei Audi.

Das Herz des Texter-Lehrganges: Idee – Konzept – Text

Im Schreibszene Texter-Lehrgang vermitteln wir bewährte Methoden, wie Sie zu Ideen kommen, schlüssige Konzepte entwickeln und dann einen erstklassigen Text schreiben. Fast die Hälfte des 13-tägigen Lehrganges ist diesem Dreiklang gewidmet. Damit Sie am Ende alles können, ausser langweilig.

Weitere Inhalte im Texter-Lehrgang

Ein guter Text muss auch in seine Umwelt passen. Daher enthält unser Lehrgang verschiedene Vertiefungen: unter anderem zum Texten im Direktmarketing, zum Texten für Websites oder für Social Media. Das alles sind für Texter häufige Aufgabenstellungen. Daher ist es wichtig, die Besonderheiten und Spielregeln für solche Textsorten zu kennen.

Oft unterschätzt wird in der Texterei der Aufwand für Recherche (on- und offline) und für die Überarbeitung von Rohtexten. Beide Themen behandeln wir ausführlich in unserem Texter-Lehrgang. Denn ohne gute Recherche gibt es keine originellen Texte und der erste Wurf ist selten gut. Daher ist das Redigieren ein wichtiges Werkzeug für alle professionellen Texter.

Ausserdem bringen wir Sie auch juristisch aufs Laufende. Denn wir möchten sicherstellen, dass die Absolventen unseres Texter-Lehrganges sich nicht in rechtliche Schwierigkeiten manövrieren, weil ihre kreativen Ideen gegen Wettbewerbs- oder Werberecht verstossen.

Auch im Texter-Lehrgang: Vorbereitung für die Stellensuche

Wer als Junior-Texter in einer Agentur anheuern will, muss oft einen Copytest bearbeiten. Was das ist und wie das geht, erfahren Sie, Sie ahnen es: in unserem Texter-Lehrgang.

Generell gilt bei allen schreibenden Berufen (auch beim Online-Redakteur): Wer bei der Bewerbung gute Textproben mitliefert, hat bessere Chancen. Das ist ja das Gute an den schreibenden Berufen. Sie brauchen nur ein paar Blatt Papier, um Ihr Können zu beweisen.

Haeufige Fragen

Werbetexter Ausbildung: Besonderheiten in der Schweiz

Das gibt es nirgends sonst auf der Welt: Eine staatlich anerkannte (und überwachte) Berufsprüfung für Werbetexter. Seit 2011 kann man in der Schweiz einen eidgenössischen Fachausweis als Texter oder Texterin erwerben. Nach anfänglichen Problemen (im ersten Jahr war die Durchfallquote enorm hoch, weil keiner so recht wusste, wie die Prüfung aussehen muss) hat der Fachausweis sich etabliert. Und er ist auch kalkulierbarer geworden. Die Erfahrungen mit den Prüfungen der Vorjahre zeigen gut nachvollziehbar auf, womit man in der Prüfung rechnen muss. Das hilft allen: Den Schulen, die eine Werbetexter Ausbildung anbieten und den Prüflingen, die sich auf die Fachausweis-Prüfung vorbereiten.

Werbetexter Ausbildung: Anspruchsvoll und vielseitig

Eine Werbetexter Ausbildung (die zum Fachausweis führt) muss anspruchsvolle und sehr vielseitige Themen vermitteln. Denn die Prüfung ist zwar kalkulierbarer geworden, aber nicht trivial. Wer bestehen will, muss nachweisen, dass er oder sie sich auf unterschiedlichem Parkett bewegen kann: Texte für Flyer, Inserate oder Online-Medien stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen. Radiospots und Werbefilme wieder andere. Und in der Prüfung wird erwartet, dass die angehenden Texter diese Anforderungen zielgenau erfüllen.

Die Werbetexter Ausbildung der Schreibszene: Bei Fachausweisen unerreicht

Wer eine Werbetexter Ausbildung sucht, die mit hohen Erfolgschancen auf die eidgenössischen Prüfungen vorbereitet, ist bei der Schreibszene am besten aufgehoben. Keine andere Schule hat so viele Texter auf die Berufsprüfung vorbereitet und die Erfolgsquote der Schreibszene-Absolventen ist beeindruckend: Fast 100 Prozent (Stand Dezember 2015).

Haeufige Fragen

Werbetexter werden – wie läuft das?

Wenn Sie Werbetexter werden möchten, machen Sie am besten eine Lehre in einem Texter-Fachbetrieb. Nach drei Jahren sind Sie dann amtlich anerkannter Texter und sind allem gewachsen, was der Beruf verlangt.

Schön wärs, wenn das so einfach wäre. Leider gibt es in der Texterei nicht die eine klar umrissene Ausbildung, die alle in der Branche für gut halten und die jeden interessierten Text-Neuling sicher ans Ziel bringt.

Werbetexter arbeiten in einem kreativen, farbenfrohen, unkonventionellen Umfeld, in dem das Können alles ist und der Weg dahin nur wenig zählt. Wer Werbetexter werden will, kann leicht einsehen, dass es gar nicht anders geht.

Werbetexter werden: Unkonventionelle Typen sind gefragt.

Gute Werbetexter müssen unkonventionell (und trotzdem wirkungsvoll) denken. Sie müssen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung einen ungewöhnlichen Zugang finden und daraus dann eine zündende Werbebotschaft machen. Diese Notwendigkeit, frische Ideen, ungewöhnliche Blickwinkel und unkonventionelle Muster zu finden, ist der Kern des Berufes. Denn das Gewöhnliche, Konventionelle, sich dauernd Wiederholende ist ja schon überall. Das beachtet niemand mehr. Werbung darf vieles – aber nie langweilig sein. Denn wenn sie nicht beachtet wird, kann sie nichts bewirken.

Zum Werbetexter eignen sich Menschen, die nicht in einem Raster feststecken. Viele reiben sich an der Gesellschaft und passen nicht recht hinein. Aus dieser Distanz zum Mainstream entwickeln sie ihre besten Ideen. Es reicht aber nicht, einfach nur anders zu sein. Die Texterei ist kein Beruf für Aussteiger. Wer in der Werbung seine Brötchen verdienen will, muss auch zielgerichtet arbeiten können und bereit sein, etwas zu leisten.

Werbetexter werden: Vieles kann man autodidaktisch lernen.

Menschen, die Werbetexter werden möchten, bekommen ihr Unterrichtsmaterial frei Haus geliefert. Nehmen Sie den «Bitte keine Werbung»-Aufkleber von Ihrem Briefkasten ab. Dann bekommen Sie jeden Tag ein paar Lektionen heimgeliefert.

Fischen Sie etwas heraus, das Sie anspricht und gehen Sie dem Beispiel auf den Grund: Was ist hier gut gelungen, wie hat man Ihre Aufmerksamkeit gewonnen? Was fällt Ihnen an den Texten auf? Auch aus schlechten Beispielen können Sie viel lernen. Überlegen Sie einfach, wo genau die Fehler liegen und versuchen Sie dann, es besser zu machen. Zum Beispiel indem Sie diese Ratschläge für professionelle Texte befolgen.

So schulen Sie Ihr Auge für gute Werbung. Wenn Sie das ein halbes Jahr lang gemacht und sich immer wieder eigene Übungsaufgaben  gestellt haben, können Sie mal einen Copytest einer guten Agentur bearbeiten. Mit etwas Glück finden Sie einen Praktikumsplatz und später eine Festanstellung. Das kann Ihnen auch ohne begleitenden Lehrgang gelingen. Aber mit Werbetexter-Lehrgang ist es einfacher. Das Feedback der Profis und der der Austausch unter den Teilnehmern bringt Systematik ins Spiel und schafft eine solide Grundlage für Ihren zukünftigen Beruf.