Haeufige Fragen

E-Mails schreiben: Schon die Schreibung macht Probleme.

E-Mails werfen schon bei der Schreibweise Probleme auf. Wie heisst es denn nun: Das Email oder die E-Mail; oder gar der email? Die korrekte Schreibweise ist auf jeden Fall E-Mail. Grosses «E», Bindestrich, grosses «Mail». In Deutschland sind E-Mails weiblich. Es heisst daher meist «die E-Mail». In der Schweiz ist das E-Mail ein Neutrum und daher heisst es «das E-Mail».

Viele technische Möglichkeiten

Wenn Sie E-Mails schreiben, können Sie Sachen anstellen, die mit Briefen unmöglich sind. Sie können Links zu externen Inhalten oder elektronische Visitenkarten einbinden und einen Termin im Kalender des Empfängers eintragen lassen. Sie können Ihre Nachricht zeitgleich an mehrere Empfänger schicken und sich sofort benachrichtigen lassen, wenn der Empfänger die Nachricht geöffnet hat. Der Empfänger kann Ihren Text in ein neues Dokument kopieren und sofort damit weiterarbeiten ... So wird die Zusammenarbeit viel effizienter.

E-Mails schreiben: Ideal zum Aufbau persönlicher Beziehungen

Das Medium E-Mail hat noch weitere Vorzüge. Es ist viel jünger als die gedruckte Korrespondenz und hat daher keine Altlasten aufzuarbeiten. Ein lässiger, informeller Schreibstil gilt bei E-Mails als sympathisch. In einem gedruckten Brief könnte die gleiche Formulierung ein Nasenrümpfen auslösen.

Weil die formalen Vorgaben bei E-Mails geringer sind, fällt es in der elektronischen Korrespondenz viel leichter, Persönlichkeit zu zeigen. Und weil die Menschen eine persönliche Note stets zu schätzen wissen, hilft das Medium E-Mail beim Aufbau guter Beziehungen.

E-Mails schreiben: Leider oft schlampig

Die Freude über die grenzenlosen Möglichkeiten wird nur durch einen Umstand getrübt: Die meisten E-Mail Schreiber sind viel zu schlampig mit ihrer elektronischen Post. E-Mails werden fast nie im Vier-Augen-Verfahren Korrektur gelesen und viele Schreiber drücken den "Senden"-Knopf im selben Moment, in dem sie den letzten Buchstaben getippt haben.

Das Ergebnis: E-Mails enthalten wesentlich mehr Schreibfehler als gedruckte Briefe, sind oft schlampig formatiert und auch beim Aufbau hapert es. Daher raten wir Ihnen: Nutzen Sie die technischen und stilistischen Chancen der elektronischen Post. Aber lassen Sie beim E-Mail Schreiben die gleiche Sorgfalt walten, die Sie auf gedruckte Briefe verwenden. Dann nutzen Sie einen weiteren Vorteil der E-Mails: Bei Briefen erwartet jeder, dass sie fehlerfrei sind. Aber wer immer wieder gut geschriebene, fehlerfreie, übersichtlich formatierte E-Mails schreibt, der fällt noch angenehm auf.

Für alle, die bei der gedruckten und der elektronischen Post auf dem neuesten Stand sein möchten, haben wir unsreren viel gerühmten Briefe & E-Mail Kurs.

Haeufige Fragen

Eine Schreibschule in der Schweiz?

Das wird meist von Deutschland gesagt: dass es das Land der Dichter und Denker sei. Goethe, Schiller, Heisenberg, Kant. Und die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Aber die Schweiz? Wo steht die Schweiz, wenn es um originelle Köpfe und Texte in deutscher Sprache geht? Da kommen uns Hermann Hesse, Friedrich Dürrenmatt, Albert Einstein und Henri Dunant in den Sinn. Sie alle haben unsere Welt und unser Denken geprägt und sich dabei der deutschen Sprache bedient. Wir fühlen uns daher mit unserer Schreibschule in der Schweiz am richtigen Ort.

Was ist anders als in Deutschland oder Österreich?

In der Schweiz fallen, genau wie in Deutschland und Österreich, Schriftdeutsch und gesprochene Sprache auseinander. Viele regional verschiedene Mundarten bereichern auch die Schweizer Schriftsprache. Und weil in die Schweiz auch noch italienisch und französisch sprechende Gebiete hat, sind Lehnwörter aus diesen Sprachen hier geläufiger als beim nördlichen Nachbarn.

Vielleicht hat diese grosse Vielfalt sprachlicher Einflüsse den Schweizern ein besonders feines Sprachgehör geschenkt. Denn kein geringerer als Deutschlands Sprachpapst Bastian Sick sagte kürzlich: «In Sachen Wortwahl und Grammatik haben die Schweizer den Deutschen oft etwas voraus»

Als Sprachschule finden wir, man darf (und soll) einem Schriftdeutsch-Text aus der Schweiz ruhig anmerken, woher er kommt. Das wirkt sich auf die Wortwahl aus (Natel, parkieren, Velo, gigampfen ...) und auch auf die Sprachbilder, die hierzulande sofort verstanden werden und in Deutschland nur verwirren. Gemeinsam ist allen guten Texte (gleich welcher Mundart) dass sie sich nach ein paar Tugenden strecken.

Unsere Standorte in der Schweiz

Die Schreibszene ist überall. Am meisten in Zürich. Aber auch in Bern, Basel und Olten. Und genau dort, wo Sie sie haben wollen. Denn wir greifen gerne die Anfragen unserer (zukünftigen) Kunden auf. Und wenn eine(r) findet: «Kochbücher Schreiben in Zug, das wollen wir haben.» – dann machen wir das.

Haeufige Fragen

Geschäftsbriefe schreiben: Warum ist das so schwierig?

Es ist ein Kreuz mit den Geschäftsbriefen. Gute Geschäftskorrespondenz fällt vielen schwer, weil sie vom alltäglichen Sprachgebrauch so weit entfernt ist. Die Sprache der Geschäftsbriefe sitzt unbequem. Wie ein Konfirmandenanzug. Die jungen  Männer bewegen sich ungelenk, fiebern dem Moment entgegen, in dem Sie endlich die Krawatte lösen, die vornehme Kluft ablegen und wieder in Jeans und Turnschuhe schlüpfen dürfen.

Man merkt es den Texten an, dass ihre Urheber sich beim Geschäftsbriefe Schreiben unwohl fühlen. Ihre Persönlichkeit verschwindet hinter floskelhaften Formulierungen. Der natürliche, leicht verständliche Ausdruck weicht verkrampften Schachtelsätzen; und der sympathisch hilfsbereite Tonfall, den die Kunden beim Fräulein vom Kundendienst so schätzen, fällt vorformulierten Textbausteinen zum Opfer, die ihren Kunden sagen: Du bist für uns nur eine Nummer.

Geschäftsbriefe schreiben: Weg vom Kontorstil

Der distanziert unpersönliche Stil in der geschäftlichen Korrespondenz geht auf den sogenannten Kontorstil zurück. Als die Schreiber der Calwer Tuch- und Handelscompagnie ihre Schriftstücke aufsetzten, war der unpersönliche Stil volle Absicht. Der Schreiber wollte ja nicht von sich berichten, sondern im Auftrag eines Kaufmanns die Position der Compagnie vertreten. Und was heute altmodisch klingt, war damals noch korrekte Höflichkeit.

Die Umgangsformen sind heute, auch im Briefstil, weniger formell als früher. Wer trotzdem an den alten Formen klebt, tönt daher etwas antiquiert. Und auch das persönliche Wort wird sehr geschätzt. Wer persönlich schreibt, ist das Gesicht in der Menge.

So meiden Sie Floskeln

Der schlimmste Feind guter Geschäftsbriefe ist die Floskel. Floskeln sind formelhafte Allerweltsformulierungen, die überall vorkommen und nichts bedeuten. «Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.» Das liest man oft und weiss: Es ist eine Floskel. Der Herr von der Reparaturannahme wird bestimmt nicht am Sonntagnachmittag auf meinen Anruf warten. Somit ist klar: Das ist gar nicht ernst gemeint. Ein leeres Versprechen. Das Problem: Wer durch seine Floskeln als Phrasendrescher entlarvt wird, sabotiert die eigene Glaubwürdigkeit.

Das können Sie vermeiden. Sie müssen beim Schreiben nur aufmerksam bleiben. Wenn plötzlich eine Formulierung in Ihrem Text ist, die Sie gar nicht bewusst hineingeschrieben haben, ist es wahrscheinlich eine Floskel. Denn die Floskeln sind so verbreitet, sie fallen Ihnen oft als Erstes ein. Floskeln sind die Ohrwürmer der Korrespondenz. Meiden Sie sie, wenn Sie Ihren Lesern nicht auf die Nerven fallen wollen.

Die Floskeln sind so allgegenwärtig, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen. Daher bietet es sich an, den eigenen Briefstil mit professioneller Hilfe zu entstauben. Das gelingt am besten hier.

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Moderne Geschäftsbriefe: eine Chance für originelle Menschen

Unsere Geschäftskorrespondenz ist auf den Hund gekommen. Oder besser: Sie ist nicht mit der Zeit gegangen. Das ist schlecht für die Langweiler und gut für Sie.

Die letzten 20 Jahre haben das Alltagsleben der meisten Menschen stark verändert. Sie schauen auf ihre Wetter-App, bevor sie aus dem Haus gehen, schicken eine SMS, wenn sie im Stau stehen und werden von allen Seiten mit Offerten für besseren Sex, billigere Flüge und eine stählerne Gesundheit eingedeckt. Die meisten Angebote kommen von unbekannten Quellen. Und was man alles tun oder lassen sollte, um höher, schneller, weiter zu kommen, ist so vielstimmig (und widersprüchlich), dass sich niemand mehr auskennt.

Moderne Geschäftsbiefe: Persönlich und Leserfreundlich

Die einzige Rettung in diesem Chaos: Ein echter Mensch. Der Ihnen sagt, ob die Strände wirklich so malerisch, die Miete wirklich fair oder der Auflauf wirklich lecker ist. Der keine Textbausteine und Floskeln verwendet, nicht von oben herab mit Ihnen redet und Ihre Sprache spricht. Ein Mensch wie Sie und ich. Und genau so ein Mensch, so hoffen Sie, sitzt auch in der Versicherung, die eine neue Police schickt oder in der Bank, die Ihr Haus finanziert.

Und tatsächlich. Dort sitzt ein Mensch wie Sie und ich. Aber er (oder sie) lässt es sich nicht anmerken. Er (oder sie) hat gelernt, sich wie eine Phrasendreschmaschine zu verhalten, die bezugnehmend auf das gestrige Telefonat beiliegende Unterlagen versendet und mit freundlichen Grüssen verbleibt. Das ist alles andere als persönlich und leserfreundlich.

Briefe und E-Mails: So geht das

Das können Sie besser. Wir zeigen es Ihnen. Wie Sie auf verstaubte Floskeln verzichten, Ihre Persönlichkeit zeigen, ohne sich anzubiedern und genau den Ton treffen, den die Situation verlangt.

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Schreibszene: die Schreibschule

«Ihr Wort kann mehr.» Das ist der Slogan und auch das Programm der Schreibszene. Unsere Schreibschule will ehrgeizigen Schreibern helfen, sich in der deutschen Sprache souverän auszudrücken.

Dabei mischen wir uns nicht in Ihre Inhalte ein. Ob Sie Märchen, Protokolle, Geschäftsbriefe oder einen Roman schreiben wollen: Wir bringen Sie weiter. Mit so vielfältigen Schreibkursen für berufliches und literarisches Schreiben, wie es sie sonst nirgends gibt. Und ausserdem zu Konditionen, an denen Sie nicht Pleite gehen.

Schreibschule für literarische und berufliche Texte

Schreiben ist Schreiben, könnten Sie jetzt sagen. Wieso unterscheidet Schreibszene zwischen beruflichen und literarischen Kursen? Das Handwerk guten Schreibens ist natürlich universell. Originell, korrekt und verständlich schreiben, das tut allen Texten gut. Aber die verschiedenen Textgattungen und Ambitionen führen auch zu grossen Unterschieden.

Wer ein Mailing für den Verkauf von Winterreifen schreibt, will vor allem Absatz (Das lernen Sie hier.). Ob das gut klingt und schön aussieht, ist zweitrangig. Aber wer einen Gedichtband oder Kurzgeschichten schreibt, will vielleicht die eigene Lebensgeschichte verarbeiten oder das ideale Abbild einer inneren Idee zu Papier zu bringen. Da ist die Ästhetik wichtig. Manchmal ist auch die Freude am Schreiben das wichtigste Motiv. Und immer wieder kommt jemand in unsere Schreibschule, den die grosse Sehnsucht umtreibt, einen richtigen Roman zu schreiben.

Wir freuen uns auf Sie alle.

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Wie Sie auch ohne Schreibkurs Ihren Stil entwickeln können.

Wenn Sie die Sprache für die besonderen Momente erlernen wollen, brauchen Sie vor allem Aufmerksamkeit. Auch ohne Schreibkurs können Sie schon viel erreichen. Auch im Netz gibt es viele brauchbare Tipps zum guten Schreibstil. Hier bei uns zum Beispiel in unserem Blog.

Es ist aber auch eine gute Idee, mal den Schreibtisch zu verlassen und draussen nach Anregungen für besseren Schreibstil zu suchen. Die sind nämlich überall, Sie müssen nur nach ihnen suchen. Probieren Sie es doch einmal so:

Laufen Sie durch Ihre Stadt und suchen Sie gute Formulierungen, Sprüche, Wörter. Sie könnten Ihnen auf Plakaten, Zeitschriftentiteln oder in Radiospots begegnen. Von dem Sprachmüll, der überall herumliegt, sind sie leicht zu unterscheiden. Gut ist, was Ihre Aufmerksamkeit fesselt, was Ihnen nicht langweilig wird, wovon Sie mehr wollen.

Nehmen Sie sich einen Monat Zeit und fotografieren Sie alle wunderbaren und alle scheusslichen Beispiele, die Sie finden können. Dann setzen Sie sich in ein Café und studieren die Unterschiede. Das bringt mindestens so viel wie ein durchschnittlicher Schreibkurs.

Und wenn Sie dann Lust haben, einen Schritt weiterzugehen, freuen wir uns, von Ihnen zu hören. Denn ein Schreibkurs hat ein paar Dinge zu bieten, die das Selbststudium nicht leisten kann: Das kompetente Feedback eines erfahrenen Autors oder den Austausch mit anderen, die das gleiche Ziel verfolgen.

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Wozu Schreibkurse? Schreiben lernt doch jeder in der Schule.

Es gibt zwei Arten des Schreibens. Das einfache Aneinanderreihen von Wörtern lernt heute fast jedes Kind. Danach werden wir dafür gelobt, die richtigen Kommas zu setzen, manches gross und manches klein zu schreiben und nie das gleiche Wort zweimal zu benutzen.

Das ist die Gebrauchssprache. Sie passt in unsere Zeit wie Fast Food, Zentralheizung und Seifenopern. Sie erfüllt ihren Zweck. Vielen genügt sie ihr Leben lang. Solche Menschen brauchen keine Schreibkurse.

Es gibt aber auch Menschen, die einen besonderen Tag mit einem festlichen Menü, einem Klarinettenkonzert oder einem Theaterbesuch krönen möchten. Wer so empfindet, kennt auch Momente, in denen die Gebrauchssprache nicht genügt. Ein persönlicher Brief an einen guten Freund, der aufmerksame Umgang mit wichtigen Kunden oder die schreibende Betrachtung persönlicher Erlebnisse verlangen mehr. Hier kann die Sprache ihre Magie entfalten, wenn Einsicht, Musse und gutes Handwerk zusammenkommen.